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mit der alten tram geht´s über ein viadukt mitten in der stadt in das stadtteil santa teresa, vorbei an einer der vielen favelas, der armenviertel. das bild von der malerischen wohngegend am hang täuscht. es werden regelmäßig touren angeboten, um eine der favels zu besichtigen. wir nehmen nicht daran teil, da es uns komisch vorkommt einen touritripp in ein armenviertel zu unternehmen. alleine kann man nicht in die favelas, das wäre zu gefährlich. aber natürlich sieht man die menschen, die in den favelas leben auch in der stadt. wahrscheinlich erscheint uns der gegensatz zwischen arm und reich hier nicht so extrem wie in den usa, da die diskrepanz nicht direkt so sichtbar ist. sie ist sicherlich vorhanden, aber wir haben es nicht so offensichtlich erlebt. brasilien ist noch ein schwellenland. nach wie vor gibt es weite teile, die ohne jegliche stromversorgung sind oder noch überhaupt nicht erschlossen sind. außerdem ist eine demokratische regierung erst seit ende der 80-er jahre vorhanden, zuvor war das land überwiegend militärisch regiert.
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